Die vollständige Kommentierung der Tarifverträge DGB-BZA und DGB-iGZ liegt vor

Am 1. Januar 2012 tritt nicht nur die Lohnuntergrenze (= Mindestlohn) für die Leiharbeit in Kraft: 7,89 Euro West und 7,01 Euro Ost.

Pünktlich zu diesem Datum liegt auch die vollständige Kommentierung der Tarifverträge BZA-DGB und iGZ-DGB vor. Eine hervorragende Arbeitshilfe für Leiharbeitnehmer sowie alle, die ihre Interessen vertreten.

Ich habe zusammen mit Gerd Denzel im Rahmen des ver.di-Projekts "Hundertprozentich"  eine praxisgerechte Aufarbeitung aller Bestimmungen vorgelegt.

Hinzu kommen ein vollständiger Tätigkeitskatalog zur richtigen Eingruppierung, die wichtigsten Merksätze, die Praxishilfe "Jeder Cent zählt" sowie viele nützliche Tipps und Adressen.

Die PDF-Version der Kommentierung ist hier zugänglich.

Die Verordnung über einen Mindestlohn in der Leiharbeit ist am 01.01.2012 in Kraft getreten

Mit dem 1. Januar 2012 ist eine Lohnuntergrenze für die Entlohnung in der Leiharbeit festgesetzt worden. Damit ist das Verfahren nach § 3 a Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) endlich abgeschlossen.

Die Höhe des Mindestlohns ist regional differenziert und beträgt ab 1. Januar 2012 für Ostdeutschland ein­schließlich Berlin 7,01 € und 7,89 €/Stunde für alle übrigen Bundesländer. Das Mindeststundenent­gelt wird im Osten zum 1. November 2012 auf 7,50 € bzw. 8,19 € im Westen angehoben.

Die Geltungsdauer der Verordnung ist bis zum 31. Oktober 2013 befristet. Das ist zugleich der Tag, zu dem sämtliche die Tarifverträge BZA - DGB und iGZ - DGB auslaufen werden.

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